Onpage-Optimierungen bzw. SEO für die Basis – NSC2016 – Woche 5

Onpage-Optimierungen WordPress

Mehr als ein Drittel der NSC2016 liegt nun hinter mir und damit sind alle To-Dos abgehakt, welche den Aufbau der Seite und Erstbefüllung beinhalten.

Ab sofort geht es also an die Suchmaschinen-Optimierung. Ich werde hier mit den Onpage-Optimierungen beginnen.

Welche Aufgaben das beinhaltet und wie ich hier vorgehe, möchte ich dir in diesem Artikel aufzeigen.

Übrigens, einen Überblick all meiner Aufgaben der Nischenseiten-Challenge 2016 findest du in meinem Beitrag zum 13-Wochenplan der NSC2016.

Woche 5: Die Basis – Onpage-OptimierungenOnpage-Optimierungen für WordPress

Wie in meinem Start-Artikel zur NSC2016 geschrieben, sollte nach 4 Wochen das Grundgerüst der Seite – mit ersten Inhalten, ansprechenden Design bzw. Theme, und durchdachter Seitenstruktur stehen. Wie bereits im letzten Artikel geschrieben, hinke ich etwas hinterher und bin daher mit dieser „neuen“ Nischenseite noch nicht soweit. Ich bin derzeit aber an mehreren Projekten gleichzeitig dran – und daher mit der neuen Seite auch noch nicht ganz so voran geschritten wie geplant.

Hier musste ich etwas abwägen und so habe ich zeitweise mehr Zeit und Energie in ein bestehendes Projekt gesteckt, statt das neue für die NSC2016 ausgewählte Projekt im Zeitplan voran zu treiben. Für mich ist das nicht weiter schlimm. Mit dem bestehenden Projekt, bin ich nämlich nach einem Relaunch bzw. Neustart etwa an den Aufgaben der Woche 4. Und da ich die Aufgaben so ziemlich ähnlich für alle meine Seiten umsetze, werde ich hier auch weiter im definierten Zeitplan schreiben und über meine Aufgaben berichten. 😉

So nun aber zu den aktuellen Aufgaben der Woche 5 dem Onpage-SEO.

Onsite-Optimierungen mit WordPress

Wenn man mit WordPress neue Websites aufbaut, dann kann man natürlich schon von Anfang schauen, dass die Seiten & Inhalte optimal erstellt und gepflegt werden. Als CMS ist WordPress schon ein super System, das eben auch in Punkto SEO viele Aufgaben erleichtert. Und dank der Möglichkeit die Funktionalitäten mit Plugins zu erweitern, hat man auch hier die Option sinnvolle Plugins zu nutzen.

Ich nutze für die Onpage-Optimierungen seit Jahren das Yoast SEO Plugin. Damit lassen sich alle relevanten Anpassungen auf Seiten, Beitrags oder Archivsebene machen. Außerdem habe ich WP-Super-Cache im Einsatz.

Alles in Allem deckt WordPress und die genannten Plugins schon vieles ab, was bei der Onpage-Optimierung beachtet werden sollte. Dennoch kann man auf ein paar manuelle Änderungen nicht verzichten.

Erste Onpage-SEO Maßnahmen

Wie gehe ich nun also vor?
Im Folgenden einfache Anpassungen welche ich immer beim Start einer Nischenseite mache.

Permalinks

Es beginnt alles mit der technischen Basis – das Content-Management-System. Ich nutze WordPress wie bereits geschrieben, weil es technisch vieles bietet um eine Seite für Suchmaschinen zu optimieren. Meine ersten Anpassungen mache ich in aller Regel URL Struktur. Das heißt ich passe die Permalinks an, welche bei WordPress standardmäßig werden die Urls für Beiträge und Seiten von WP so ausgegeben „http://parttime-business.de/?p=123“. Das ist natürlich für Google nicht so optimal, da aus der Url nicht hervorgeht, um was es auf dieser Seite geht. Daher passe ich meine Urls so an, dass es sprechende Urls sind – und schon der Link klar und deutlich aufzeigt um was es auf dieser Seite geht. Eine gute sprechende Url könnte so aussehen: „http://parttime-business.de/onpage-optimierungen-fuer-wordpress/“.

Diese Anpassungen lassen sich unter dem Punkt Einstellungen – Permalinks ändern. Hier nehme ich die benutzerdefinierte Variante.

Permalinks benutzerdefiniert

Fokus auf ein Keyword

Weiter geht’s mit einer kleinen aber feinen Sache. Versuche dich immer auf einen Suchbegriff bzw. ein Haupt-Keyword zu konzentrieren!
Wenn ich also einen Artikel, oder eine Informationsseite schreibe, dann versuche ich das für diesen Beitrag relevanteste Keyword zu definieren. Denn dann kann ich meine Beitragsseite auf diesen einen Begriff optimieren – auch das gehört zu Onpage-Optimierungen dazu.

Welches das geeignete Keyword ist, kann ich mit Hilfe des Keywordplaner von Google AdWords prüfen. Oder auch mit den Swissmade-Marketingtools wie SECockpit.

SECockpit - Keyword Research Tool *Werbung

Titel-Tags

Weiter geht es dann mit den Titel-Tags. Im Idealfall – habe ich schon beim Anlegen der Inhalte, sprich beim Erstellen der einzelnen Seiten und Themen-Beiträge meiner Nischenseite darauf geachtet. Ansonsten, passe ich diese jetzt manuell an.

WordPress hat auch hier wieder vordefinierte Einstellungen, welche nicht schlecht sind, aber für die Optimierung einer Seite nicht optimal. Denn in den Standard-Einstellungen werden für den Titel-Tag der Blogname gezogen. Erstmal ist das nicht schlecht, da jeder Beitrag dann den Blognamen mit beinhaltet und dieser quasi in den SuMas gepusht. Hierfür nutzte ich das o.g. WP-Plugin YOAST-SEO.

Alt-Tags WordPress Alt-Tags

Eine weitere kleine aber feine Sache, die man von Anfang an beachten sollte, ist die Beschriftung und sauberes bezeichnen der Bilder.
Dem vorangestellt – verwende Bilder für deine Artikel. In jeden guten Artikel gehören passende Bilder! Es gibt so gute Quellen wo man kostenlose, lizenzfreie Bilder für die Nutzung im Web erhält!!! Evtl. gibts dazu mal noch einen separaten Artikel.

Also, werde ich mich hier um das richtige Betitteln der Bilder kümmen – und um die Pflege der Alt-Tags.
Was heißt das genau? WordPress bietet von Haus aus die Option an, hochgeladene Bilder mit Informationen zu bestücken.

  • Titel
  • Bildunterschrift
  • Alternativtext
  • Beschreibung

Diese 4 Felder solltest du unbedingt nutzen! Wenn du keine Bildunterschrift haben willst, dann fülle wenigstens die anderen 3 Felder mit aussagekräftigen Informationen. Da es ein Bild passend zu deinem Thema ist, welches du in deinem Text behandelst, nimm eine kurze Beschreibung mit dem Haupt-Keyword auf. Variere im Titel und dem Alternativtext und ergänze diese Angaben in den „erweiterten Bildeinstellungen“.

Warum all das? Wenn deine Bilder sauber mit Alt-Tags bestückt sind und außerdem einen sprechenden Bildnamen haben, können diese eher in der Bilder-Suche von Google auftauchen – und du generierst ggf. Traffic über deine Artikel-Bilder. Außerdem wertet der Einsatz von relevanten Bildern deine Artikel um ein vielfaches auf!

Interne Verlinkung

Ein weiterer relativ einfacher Punkt aber oft vergessener Punkt für die Onpage-Optimierungen einer Website , ist die interne Verlinkung von Beitägen. Je mehr hochwertige Inhalte du für deine Seite erstellt hast, umso mehr Möglichkeiten ergeben sich diese Inhalte mit einander zu verknüpfen in Form von internen Verlinkungen.

Hier hast du unterschiedliche Möglichkeiten:

  • Verlinkungen aus dem Text
  • Plugins wie „Related Posts“
  • Artikel-Serien
  • Zusammenfassen von Themenpunkten innerhalb einer Seite oder eines Artikels (z.B. Erweiterte Kategorie-Seiten)

Also nicht vergessen! Wenn neue Artikel oder Seiten erstellt werden, prüfe auch immer mit welchen Seiten und anderen bereits bestehenden Seiten man diesen neuen Inhalt verlinken kann.
Übrigens, ist das eine tolle Möglichkeiten auch ältere noch relevante Inhalte wieder zu pushen – oder anzupreisen.

Das Ziel für diese Woche

Auch am Ende dieser Woche möchte ich natürlich meine Aufgaben bezüglich der Onpage-SEO abgearbeitet haben. Wie du siehst, sind das aber einige Punkte – und man kann hier noch viel weiter ins Detail gehen. Für den Start sollte das aber reichen. Ich werde sicherlich nicht zu 100 % alles optimiert haben, aber definitiv eine besser optimierte Seite haben, als vorher. Wenn alles gut läuft habe ich außerdem weitere Artikel für meine neue Nischenseite erstellt und hole langsam den Rückstand etwas auf.

Auf welche Onpage-Optimierungen setzt du, wenn du eine neue Website erstellst?

 

1 Antwort

Trackbacks & Pingbacks

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


*