Tagesablauf eines Parttime-Business

Tagesablauf eines Sidepreneurs

Tag für Tag, immer wieder aufs Neue gehe ich meinen Aufgaben nach und versuche besser und effektiver zu werden mit dem was ich tue. Ein Parttime-Business erfordert Strukturen und so habe ich für mich einen gewissen Tagesablauf geschaffen, der es mir ermöglicht Job, Parttime-Business und Privates unter einen Hut zu bringen.
In diesem Artikel zeige ich dir, wie mein Tagesablauf als Sidepreneur aussieht.

Mein idealer Tagesablauf

Für mich hat sich schon früh herausgestellt, dass ich gewisse Routinen brauche. Wiederkehrende Abläufe, welche es mir erleichtern alle Aufgaben zu managen und nach Plan abzuarbeiten. So habe ich meine Aufgaben, möglichst sinnvoll innerhalb des Tages verteilt. Ganz klar, das ist mein idealer Tagesablauf, mal verschieben sich die Aufgaben, wegen Terminen oder so. Aber im Großen und Ganzen, erziele ich mit meinem jetzigen Ablauf die besten Ergebnisse.

Da ich ja meinen Hauptjob und das Parttime-Business unter einen Hut bringen muss, bleibt mir normalerweise für meine nebenberufliche Selbständigkeit lediglich der Abend bzw. das Wochenende (Sonntag). Wobei ich mir das Wochenende möglichst frei halte! 😉

Dem allen voran steht natürlich meine Tages- bzw. Wochenplanung. Im Folgenden nun mein klassischer Tagesablauf als Sidepreneur– so wie er sein sollte.

05.45 Uhr – Zeit aufzustehen

„Der frühe Vogel fängt den Wurm“

Ja genau… Deshalb versuche ich an Arbeitstagen möglichst früh aufzustehen. Mein Wecker klingelt gegen 05.45 Uhr und wenn ich nicht all zu sehr schlummer, dann stehe ich um kurz nach 6 auf. Jetzt habe ich eine gute dreiviertel Stunde, in der ich mit einem ausgewogenem Frühstück, einer kleinen Andacht (Besinnung am Morgen) und manchmal (hier fehlt mir noch die Routine) mit einem Mini-Workout von 5-10 Minuten in den Tag starte. Erfahrungsgemäß ist es dann +/- 7 Uhr und ich mache mich auf den Weg zu meiner Arbeit als Angestellter.

07.15 Uhr – Mein Arbeitstag beginnt

Da ich innerhalb 8 Minuten bei der Arbeit bin, schaffe ich es meist so 15 Minuten nach 7 im Büro zu sein. Manchmal auch früher. Da ich zu meinem Frühstück Zuhause keinen Kaffee trinke, gibt es diesen dann im Büro. Und mit der ersten Tasse Kaffee beginnt dann auch meine Tages-Routine.

07.15 bis 09.00 Uhr – Alles wichtige zuerst

Mein Tag beginnt im Büro immer mit den wichtigen und dringenden Aufgaben. Das heißt in aller Regel weiß ich schon am Vorabend was ich in den ersten knapp 2 Stunden tun werde. Angefangen mit wichtigen Kunden-Anfragen, hin zu wichtigen internen Mails und den daraus resultierenden Aufgaben – stehen diese an oberster Stelle meiner Tages-ToDo-Liste. Warum? Weil ich in dieser Zeit am produktivsten bin – und vieles schneller abarbeite, als zu einem anderen Zeitpunkt.

09.00 bis 12.00 Uhr – News & weitere Tages-Aufgaben

Den ersten Teil des Vormittags schließe ich mit NEWS ab. Das heißt, ich nehme mir ein paar Minuten Zeit um mich über aktuelle Online-Marketing Themen zu informieren. Danach geht es dann weiter zu den üblichen Tages-Aufgaben. Meist sind das zeitintensive Aufgaben wie Datenpflege oder SEO-Maßnahmen.

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12.00 bis 13.00 Uhr – Mittagspause

Zwischen 12 und 13 Uhr geht’s dann in die Mittagspause. MAHLZEIT! 😉
Diese verbringe ich oft mit Kollegen, um sich über weitere Themen des Unternehmens auszutauschen und auf dem Laufenden zu bleiben. Im Frühjahr und Sommer nutze ich diese Zeit auch hin und wieder um einen ausgiebigen Spaziergang im nahe gelegenem Wald zu machen.

13.00 bis 15.00 Uhr – Daten-Aufbereitung & Social-Media

Nach der Mittagspause nutze ich die 1-2 Stunden oft, um Aufgaben zu erledigen, die leicht von der Hand gehen. Sei es Bildbearbeitung, die Vorbereitung von Dokumenten oder Ähnlichem. Diese Aufgaben sind optimal um das drohende Mittagstief zu bewältigen. Eine Tasse Kaffee unterstützt mich notfalls dabei. 😉 Außerdem nutze ich den Mittag um die Social-Media-Kanäle zu durchforsten und auf dem Laufenden zu halten. Dazu gehört auch die Video-Bearbeitung etc. Gegen Spät-Nachmittag heißt es dann nochmal Gas geben.

15.00 bis 17.00 – Noch einmal Gas geben

Wichtige Aufgaben, welche nicht bis zum nächsten Tag warten können, werden jetzt abgearbeitet. Oftmals ist das auch die Zeit für zeitintensivere Projekte und vorbereitende Aufgaben für den nächsten Tag. Im Idealfall notiere ich mir die Aufgaben für den nächsten Tag und schaue ob ich noch Vorbereitungen treffen muss um morgens schnell starten zu können.

Bleibt noch etwas Zeit, so nutze ich diese um mich Weiterzubilden bzw. um am Ball zu bleiben. Sei es Fachzeitschrift oder Online-Tools, für den Alltag als Online-Marketing-Manager braucht es ständig neue Anforderungen. Die Tools, Techniken und Möglichkeiten ändern sich rapide. Dank dem Internet – lassen sich viele Informationen in Form von Fachartikeln, Youtube-Tutorials etc. schnell aufrufen und für autodidaktische Lernen nutzen. Dann endet mein Tag als Angestellter und ich gehe spätestens zwischen 17.00 und 17.30 in den Feierabend.

17.00 bis 18.30 – Heimkommen

Den Part als Angestellter habe ich nun abgeschlossen, ich mache mich auf den Weg nach Hause. Unterwegs gehe ich ggf. noch kurz Lebensmittel einkaufen. Je nach Tag und Verfassung nutze ich die Zeit um etwas zu entspannen, evtl. ein kleiner Spaziergang von 15 Minuten oder auch einfach Zeit für mich – und nichts tun. 🙂 Danach wird dann gekocht und gegessen. Auch das Essen und Kochen ist für mich wertvolle Zeit, die mir gut tut!

18.30 bis 21.00 Uhr – Mein Parttime-Business

Nun geht es in den zweiten Teil meines Arbeitstages. Jetzt ist Zeit für mein Parttime-Business. Das heißt konkret, je nach Auftragslage verbringe ich die folgenden 1-2 Stunden mit den Aufgaben für Kunden-Projekte. Diese haben für mich immer Priorität!
Habe ich dann noch den Nerv und die Lust, widme ich mich noch meinen eigenen Projekten (wie z.B. diesen Blog etc.).

Ich versuche möglichst um 21.00 Uhr die Arbeit zu beenden. Die wichtigsten To-Dos für den nächsten Tag noch kurz updaten bzw. vermerken und gut ist.

21.00 Uhr – Zeit für mich

Zweimal in der Woche (Dienstag /Donnerstag) mache ich Sport. Sofern ich das nicht am frühen Abend, nach Feierabend tue, folgt jetzt noch eine 30-40 minütige Einheit an Kraft-Übungen. Danach unter die Dusche und Entspannen.

Je nach Lust und Laune, nutze ich die Zeit dann noch zum Lesen und versuche zur Ruhe zu kommen.

22.30 – Der Tag ist zu Ende… bis Morgen

Zwischen 22.00 und 22.30 Uhr geht mein Tag dann zu Ende. Ich versuche wenigstens 7 Stunden Schlaf zu bekommen, um am nächsten Tag wieder Fit zu sein. Das klappt nicht immer, aber meist.

Meine Tagesroutine

Aber… Nicht jeder Tag läuft so strukturiert ab. Das Leben im Alltag sieht oft ganz anders aus. Spontane Termine, Krankheit, Familie, Stimmung, Urlaub, Wetter, und Vieles mehr beeinflussen diesen „idealen Tagesablauf“. Daher ist das mein bestmöglicher Tagesablauf an dem ich mich orientiere und der so häufig aber nicht immer umgesetzt wird. Und da ich auch nur an max. 3 Tagen unter der Woche fürs Parttime-Business arbeite, sieht nicht jeder Wochentag genau so aus.

Die Freiheit, meine Zeit so zu nutzen wie ich das möchte steht über all den genannten Punkten (sofern es in meiner Hand liegt). Und das ist für mich auch die Voraussetzung, warum ich das so tun kann. Es macht mir Freude – und ich tue nur das, was ich will.

Viel Erfolg bei deinem Parttime-Business!

Lothar


» Wie macht ihr das?

» Wie sieht euer idealer Tagesablauf aus?

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